Asien und Ozeanien

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Die Wirtschaft wächst weiter in Asien und Ozeanien – die Konflikte allerdings auch: Auch in dieser Weltregion gelangen immer mehr Populisten und „starke Männer“ an die Macht. Überdies kollidieren regionale und globale Führungsansprüche miteinander. Bislang bleibt der regionale Frieden aber gewahrt.

Erstmals werden die im BTI untersuchten Länder zur Hälfte demokratisch regiert. Doch Taiwan und Südkorea sind die einzigen Demokratien ohne gravierende Defekte. Die zunehmende ethno-religiöse Mobilisierung sowie der Aufstieg des Populismus sorgen allerdings mancherorts für signifikante Rückschritte.

Das anhaltende Wirtschaftswachstum hat für einen enormen strukturellen Wandel mit vielen positiven Folgen gesorgt. Immer klarer treten jedoch auch die Folgekosten von Industrialisierung und Globalisierung zu Tage: Die Ungleichheit wächst, und auf die Herausforderungen des Klimawandels sucht man vergebens Antworten.

Ein großer Teil der Region tritt bei der Verbesserung der Governance ihrer Transformationsprozesse weiterhin auf der Stelle. Autoritär agierende Männer an der Macht erhöhen die Konfliktpotenziale. Doch auch eine weibliche Demokratieikone enttäuscht als Staatschefin.

Die kurzfristigen Hauptrisiken für die weitere Entwicklung sind der anhaltende Handelsstreit zwischen den USA und China, die damit verbundene Abschwächung des Außenhandels und die Zurückhaltung der Investitionen in der Volksrepublik China.

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