Die politische Agenda konzentrierte sich auf die Überwindung der Rezession des Landes inmitten günstiger Außenhandelsbedingungen, einer eingeschränkten wirtschaftlichen Transformation, wirtschaftlicher und politischer Konflikte mit Russland sowie auf Bemühungen um eine Anpassung an das sich wandelnde interne und externe Umfeld.

Die Regierung arbeitet an Dekreten, die darauf abzielen, die Bedingungen für die Geschäftstätigkeit zu verbessern, neuen Raum für privates Unternehmertum und die Digitalisierung der Wirtschaft zu schaffen. Belarus hat die Koexistenz zweier wirtschaftlicher Realitäten konzeptualisiert: die “traditionelle Wirtschaft”, die darauf abzielt, Beschäftigung zu sichern und den Haushalt aufzublähen, und die “neue Wirtschaft”, die auf die Erzeugung von Wirtschaftswachstum abzielt.

Der wachsende russische Druck auf Belarus drängte das Land zu einer größeren internationalen Offenheit und einer moderaten, begrenzten Revision der innenpolitischen Ansätze.

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