Regionalkoordinatoren

Mit ihrer umfassenden Regionalexpertise und ihrer herausragenden wissenschaftlichen Reputation tragen die Regionalkoordinatoren wesentlich zum Erstellungsprozess und der Auswertung der BTI-Analysen bei. In Absprache mit dem BTI-Team wählen sie die Länderexperten ihrer Region aus, begleiten, kommentieren und koordinieren die Erstellung der Länderberichte, kalibrieren die Indikatorenbewertungen in ihrer Region und wirken maßgeblich am interregionalen Abgleich der BTI-Ergebnisse mit. Sie sind zudem die Autoren der Regionalartikel, die wesentlicher Bestandteil jeder BTI-Publikation sind.

  • Prof. Dr. Matthias Basedau

    Regionalkoordinator West- und Zentralafrika

    Tel. +49 40 428 25 517

    Mail: matthias.basedau@giga.hamburg

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  • Dr. Martin Brusis

    Regionalkoordinator Ostmittel- und Südosteuropa

    Tel. +49 1577 414 6776

    Mail: mb@mnet-mail.de

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  • Prof. Dr. Aurel Croissant

    Regionalkoordinator Asien und Ozeanien

    Tel.: +49 6221 542883

    Mail: aurel.croissant@urz.uni-heidelberg.de

    www.uni-heidelberg.de/politikwissenschaften/personal/croissant/index.html

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  • Prof. Dr. Siegmar Schmidt

    Regionalkoordinator Östliches und südliches Afrika

    Tel. +49 6341 280 38 413

    Mail: schmidts@uni-landau-de

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  • Dr. Hans-Joachim Spanger

    Regionalkoordinator Postsowjetisches Eurasien

    Tel.: +49 69 95910427

    Mail: spanger@hsfk.de

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  • Dr. Peter Thiery

    Regionalkoordinator Lateinamerika und Karibik

    Tel. +49 6221 54 2876

    Mail: peter.thiery@ipw.uni-heidelberg.de

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  • Dr. Jan Claudius Völkel

    Regionalkoordinator Naher Osten und Nordafrika

    Mail: jan.voelkel@daadcairo.org

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Prof. Dr. Matthias Basedau ist Lead Research Fellow am GIGA German Institute of Global and Area Studies in Hamburg, Professor an der Universität Hamburg und assoziiert mit dem Peace Research Institute Oslo (PRIO). Seine Arbeitsschwerpunkte sind die neben der Demokratie- und Parteienforschung sowie die Friedens- und Konfliktforschung. Dabei beschäftigt er sich insbesondere mit der Rolle von Ethnizität, politischen Institutionen, natürlichen Ressourcen und Religion als Konfliktdeterminanten. Sein regionaler Schwerpunkt ist das subsaharische Afrika. Er wurde in Heidelberg mit einer Dissertation zu Erfolgsbedingungen von Demokratie im subsaharischen Afrika promoviert.

Dr. Martin Brusis arbeitet als Berater, Dozent, Politikwissenschaftler und Publizist zu Fragen der Demokratisierung und Regierungstätigkeit in verschiedenen osteuropäischen Staaten. Er war an mehreren Drittmittelprojekten beteiligt, die an den Universitäten Berlin und München unter anderem gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung realisiert wurden. Zuletzt koordinierte er einen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten multidisziplinären Projektverbund zur Untersuchung von Institutionen und Institutionenwandel im postsowjetischen Raum. Er promovierte an der FU Berlin zur Privatisierung und Systemtransformation in Ungarn.

Prof. Dr. Aurel Croissant unterrichtet Politische Wissenschaft an der Universität Heidelberg. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift Democratization sowie Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Gesellschaft für Asienkunde (Sektion Südostasien) und des „Security and Rule of Law (SRoL) in Fragile and Conflict-Affected Settings”-Schwerpunkts des Niederländischen Außenministeriums. Die Schwerpunkte seiner in etwa 200 wissenschaftlichen Veröffentlichungen publizierten Forschung sind die theoretische und empirisch-vergleichende Demokratien- und Diktaturforschung, die Rolle des Militärs in der Politik, Parteiensysteme und Zivilgesellschaft sowie das Verhältnis von politischer Gewalt und politischer Ordnung. Seine empirische Forschung konzentriert sich auf das pazifische Asien. Gegenwärtig erforscht er insbesondere Fragen der zivilen Kontrolle des Militärs in jungen Demokratien, das Entscheidungshandeln von Militärs in „Diktatorenendspielen“, Zivilgesellschaft in autoritären Regimen sowie den Zusammenhang von Wahlen, Regimetypen und Staatlichkeit.

Prof. Dr. Siegmar Schmidt ist seit 1999 Universitätsprofessor für Internationale Beziehungen/ Vergleichende Politikwissenschaft an der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau. Zuvor war er wissenschaftlicher Assistent an der Universität Trier und Vertretungsprofessor an der Universität Mainz. 2003-2004 hatte er den Willy Brandt Lehrstuhl des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an der University of the Western Cape (UWC) in Kapstadt/ Südafrika inne. Auf den Regionen Östliches und Südliches Afrika liegt einer seiner Forschungsschwerpunkte mit zahlreichen Veröffentlichungen.

Dr. Hans-Joachim Spanger ist Programmbereichsleiter bei der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) in Frankfurt. Thematische Schwerpunkte seiner Forschung sind die europäischen Sicherheit, Demokratisierungsprozesse und Demokratieförderung; sein regionales Interesse konzentriert sich auf Russland. Er hat an der Universität Frankfurt mit einer Arbeit über die SED und den Sozialdemokratismus promoviert. Zuvor war er unter anderem als Research Associate beim International Institute for Strategic Studies in London tätig sowie von 2007-2011 als Vorsitzender des Beirats für Zivile Krisenprävention beim Auswärtigen Amt. 1997 hat er die “Schlangenbader Gespräche” begründet, eine deutsch-russische Jahrestagung zu außen- und sicherheitspolitischen Fragen, die in Kooperation mit dem Moskauer Institut für Weltwirtschaft und Internationale Beziehungen der Russischen Akademie der Wissenschaften und der Konrad-Adenauer-Stiftung gemeinsam von der HSFK und der Friedrich-Ebert-Stiftung durchgeführt wird.

Dr. Peter Thiery ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politische Wissenschaft der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Demokratie, Rechtsstaat und Transformationsprozesse in Lateinamerika. Seit 2002 entwickelte er den Transformation Index (BTI) mit und ist Regionalkoordinator für Lateinamerika und die Karibik. Mit einer Doktorarbeit zu „Transformation in Chile“ promovierte er an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, wo er auch den Magisterabschluss mit einer Arbeit über Demokratisierung in Spanien ablegte. Er war Mitarbeiter in Forschungsprojekten an den Universitäten München und Würzburg, und Fellow am Centre for Global Cooperation Research (Käte Hamburger Kolleg) in Duisburg. Neben zahlreichen Publikationen war er Ko-Autor von Defekte Demokratie vol. 1 & 2 (2003; 2006).

Dr. Jan Claudius Völkel ist DAAD-Langzeitdozent für Politikwissenschaft an der Cairo University im Euro-Mediterranean Studies Programme. Seine Lehr- und Forschungsinteressen richten sich vor allem auf die aktuellen Transformationsprozesse in Nahost/Nordafrika sowie die Mittelmeerbeziehungen der Europäischen Union. Er ist Mitglied im Advisory Board des „ArabTrans“-Projekts an der University of Aberdeen (www.arabtrans.eu) und Fellow in der Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (www.agya.info). Er forschte und lehrte an den Universitäten von Freiburg, Salzburg, Innsbruck, Duhok (Irakisch-Kurdistan), al-Quds (Westjordanland) und Royal Scientific Society (Amman). Gastforschungsaufenthalte absolvierte er an den Universitäten von Montreal, Istanbul (Bahçeşehir) und Dundee. Für sein kommendes Forschungsprojekt „The role of national parliaments in the Arab transformation processes“ erhielt er 2016 das angesehene Marie Skłodowska-Curie Fellowship der Europäischen Kommission.